Visuelles Prototyping

Raum 1 am Donnerstag, 15. Juni 2017 von 14:00 – 15:00 Uhr und 15:30 – 16:30 Uhr

Die Gestaltung flexibler Weblayouts stellt Designer vor neue Herausforderungen. Früher war es üblich, eine Website in einem Grafik- oder Bildbearbeitungsprogramm zu gestalten und anschließend an die Programmierung zu übergeben. Der Designer hatte daher mit der technischen Umsetzung nur wenig zu tun. Heute sind die Bereiche Design, UX und Entwicklung stark verzahnt. Screen-Designer müssen flexible Layouts entwerfen können, die über Interaktionen verfügen und Animationen, Verlinkungen und Scrolling-Effekte abbilden. Programme wie Photoshop, InDesign oder Illustrator sind dafür nicht geeignet, doch es gibt neue Programme und Tools, die Designern unter die Arme greifen.

In dieser Doppel-Session lernt ihr, worin der Unterschied zwischen einem statischen Layout und einem visuellen Prototypen besteht und warum die Arbeit mit Prototypen so erfolgreich und effektiv ist. Ihr erfahrt, worauf es bei der Gestaltung responsiver Websites ankommt. In diesem Zusammenhang werdet ihr auch die neue Generation der Web Design Tools kennenlernen. Programmen wie Adobe Muse, Adobe Comp CC, Webflow und nicht zuletzt der Browser bieten vielfältige Möglichkeiten, um praxistaugliche visuelle Prototypen und Web-Layouts zu erstellen. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Konzeption und Entwicklung kann somit spürbar vereinfacht werden, ohne dass ihr selbst zu tief in die Web-Entwicklung einsteigen müsst.

Zielgruppe:
Print-Designer und Screen-Designer die Websites bzw. Web-Layouts gestalten möchten, ohne dabei zu viele Berührungspunkte mit der Programmierung zu bekommen.

Typ
Vortrag
Zielgruppe
Print-Designer, Screen-Designer, Anwender

Jonas Hellwig

kulturbanause®

Web Designer, Video-Trainer, Fachbuchautor und Dozent in Berlin, Betreiber des Blogs Kulturbanause